Warum nur mit VPN aus Hotels arbeiten Wie eine einfache Verbindung vertrauliche Daten vor fremden Augen schutzt und warum Patentanwalte im Hotel daraus eine Regel machen sollten 17.11.2025 | Lesezeit: 3 min Im Hotel ohne VPN arbeiten ist wie an einem Flughafenlautsprecher vertrauliche Dokumente vorlesen zu lassen. Reisende Arbeit ist Alltagnah Mobiles Arbeiten hat die Reisetatigkeit von Juristen und Patentprofis verstarkt und damit das Risiko offener und manipulierbarer Netzwerkverbindungen deutlich gemacht. Was im Hintergrund passiert Ein offenes Hotelnetz ist für Angreifer ein einfacher Startpunkt um Datenverkehr abzuhoren, manipulieren oder falsche Seiten einzuschleusen weil viele Verbindungen im lokalen Netz sichtbar bleiben. Wie ein VPN schutzt Ein VPN baut eine verschlusselte Verbindung vom Geraet zu einem vertrauenswurdigen Server auf so dass der gesamte Netzwerkverkehr vor lokalen Mitlauscher geschützt wird und Angreifer im Hotelnetz keinen direkten Zugriff auf Inhalte bekommen. Warum das HTTPS nicht alles ersetzt HTTPS schutzt einzelne Webseiten aber nicht alle Protokolle und nicht Metadaten wie DNS Abfragen und Zieladressen in gleicher Weise weshalb ein VPN eine breitere Schutzschicht liefert. Besonderheiten für Patentanwalte Patentsachen sind hoch vertraulich und oft rechtlich sensibel daher sind verschlusselte Verbindungen, zentrale Firmen VPNs, starkes Passwortmanagement und Zwei Faktor Authentifizierung keine Extras sondern Pflicht für die Einhaltung beruflicher Verschwiegenheit. Risiken von falschen VPNs Kostenlose oder dubiose VPN Dienste koennen selbst Daten sammeln oder unsichere Server nutzen ausserdem eroepnen Funktionen wie split tunneling zusätzliche Angriffsflachen wenn Endgeraete nicht gepatcht sind. Reisender Anwalt Ein Patentanwalt uebermittelte unterwegs per E Mail Entwurfsdokumente und nutzte das Hotel WLAN ohne Firmen VPN als ein Angreifer im gleichen Netz eine ungeschuetzte Datei abgriff und vertrauliche Formulierungen sichtbar wurden. Managed Zugang rettet den Tag Bei einer anderen Kanzlei war ein Partner auf Dienstreise und arbeitete ueber eine von der IT bereitgestellte Cloud Desktop Umgebung mit Firmen VPN so dass Dokumente nie lokal blieben und ein Moeglicher Datenverlust verhindert wurde. Meine Schlussfolgerung Aus Sicht von Sicherheit und beruflicher Pflicht ist die Regel klar nur mit einem vertrauenswurdigen VPN im Hotel zu arbeiten und dies mit Endpoint Schutz und einer verwalteten Cloudumgebung zu verbinden. Praxisempfehlung Langfristig wird Zero Trust und ein zentral verwalteter Remote Arbeitsbereich Standard sein darum sollten Kanzleien in verwaltete VPN Dienste, regelmaessige Updates und Schulungen investieren und mit erfahrenen Dienstleistern zusammenarbeiten wie etwa IT Anbieter die spezielle Cloudumgebungen für Patentprofis betreiben. Visit it4patent Die Virtualisierungsexperten für Patentanwälte VPN Hotelsicherheit Datenschutz Patentanwalt Cloudsicherheit